Dead by Sunrise - Out of Ashes

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Dead by Sunrise - Out of Ashes

Beitrag  Animagus am So 3 Jul - 3:33:47

Dead by Sunrise - Out of Ashes



Emotionen pur! Sowohl als auch.
Das beschreibt das Debütalbum von Dead by Sunrise wohl am besten. Doch mit Chester Charles Bennington, Sänger der Band Linkin Park, im Gepäck wohl kein Wunder.
Nach Mike Shinoda's Fort Minor folgt jetzt "Chazy Chaz" mit seinem Band-Projekt, und übernimmt den rockigen Part, im Gegensatz zum Hip-Hop-orientierten Kollegenprogramm.

Im Folgenden eine kurze Analyse der 12 actiongeladenen Songs, die in einer überraschend abwechslungsreichen Anordnung stehen:

1.: Fire:
Und so erhebt sich der Phönix aus der Asche. Lauterwerdende Gitarrenklänge leiten zu einem ohrwurmartigen Rock-Opener ein, dem der letzte Schliff etwas zu fehlen scheint, aber auf jeden Fall gute Weckmusik.

2.: Crawl back in:
In diesem klassischen Rock-Song kommt Chesters Energiestimme gut zum Vorschein, verzichtet aber auf übermäßiges Geschrei.

3.: Too Late:
Und plötzlich ein Cut. Depressive Gitarrenklänge leiten einen langsameren, aber keineswegs langweiligen Song ein, in dem, wie bei allen Songs auf dem Album, der Background-Gesang einen wichtigen Teil einnimmt.

4.: Inside of Me:
Und es wird wieder laut! Nochmal ein energischer Song, meiner Meinung nach aber der Schwächste des Albums.

5.: Let Down:
Und wieder ein Cut. Diesesmal sind es Keyboardklänge die einen wieder nachdenklich werden lassen. Sehr gefühlvoll gesungen, doch leider wird den ganzen langen Schluss nur die letzten Worte des Refrains wiederholt.

6.: Give me your Name:
Man erschrickt fast bei dem eröffneten Gitarrenakkord. Geühlvolle Kuschelrock-Nummer, in der man beim zuhören leicht ein wenig in Gedanken abschweift.

7.: My Suffering:
Und dann wird es schon wieder laut. Und schnell! Hier kann Chester seine ganze Energie rauslassen, wobei es noch stärker geht:

8.: Condemned:
Scharfe Rocknummer mit ganz viel Geschrei. Wunderbar!

9.: Into You:
Hier werden wieder sanftere, aber keine depressiven Töne angeschlagen.

10.: End of the World:
Wir beginnen mit dem qualitativ hochwertigsten Teil des Albums. Monotone Gitarrenbegleitung begleitet einen weltkritischen Text, wirkt aber nie langweilig.

11.: Walking in Circles:
Nachdenkliches Stück mit epischem Text! Sehr schöner Background-Gesang im Chorus.

12.: In the Darkness:
Also wer bei dem Lied keine Depressionen bekommt ist entweder der glücklichste Mensch auf der Welt oder taub. Naja, wobei der Bass auch für Taube bemerkbar sein dürfte.
Akustik-Gitarre und ein fast stöhnendes Geräusch begleitet den Titel, der sehr von den verschollend wirkenden Tönen profitiert. Extrem schlüpfriger Text für einen Text, für den ich am besten ein Youtube-Kommentar (frei) zitiere: "Wow, this song is epic. When I heard it I fell asleep and then I woke up depressed."



Unterm Strich ein sehr gelungenes, gefühlsgeballtes Album einer Band, die hoffentlich noch mehr CDs auf den Markt bringen wird, wobei man von Fort Minor seit deren Album auch nichts mehr gehört hat. Für jeden Linkin-Park-Fan allerdings fast schon ein Muss.
Das Artwork der "Hardware" überzeugt: interessantes Cover in gutem Zusammenspiel mit der CD-Optik, dazu ein interessantes Booklet, in dem leider kein einziger Text steht.

Unterm Strich gibt es 8 von 10 Punkten.
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