Islam in Deutschland

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Beitrag  Animagus am Mi 30 März - 0:01:25

Gut, hier haben unsere Freunde außerhalb Deutschlands nen kleinen Nachteil, deshalb kurz das Wichtigste:
In Deutschland schlagen sich die Politiker schon lange, ob der Islam zu Deutschland gehöre. Der Bundespräsident sagt "mittlerweile ja", der Innenminister sagt "Moslems ja, Islam nein" und andere meinen "ja".

Wie steht ihr denn dazu? Wie ist es in Österreich? Der Schweiz? Sonstwo außer Türkei Wink)?

Ich vertrete ja in dieser sinnfreien und nutzlosen Debatte die Meinugn von unserem Innenminister. Die Kultur des Islam gehört keinesfalls zu Deutschland, wohl aber die Bürger aus islamischen Ländern.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Mi 30 März - 0:08:27

Was man in Österreich dazu denkt kann man circa so ausdrücken (Mundart ahead): FPÖ: Daham statt Islam; ÖVP: Lernt's deutsch, außerdem brauch' ma mehr Abschiebungen; SPÖ: Ja, was soll' ma sagen? Könn' ma ja ned, sonst wer'n unsere Schwoarzen Freind bes.
Einzig GRÜNE und KPÖ setzen sich tatsächlich für Gleichstellung ein. Also ziemlich düstere Stimmung hier, besonders im, eheh, roten Wien.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  zarah am So 19 Jun - 20:11:42

Tja, der Islam.....solange der Islam so sehr die Menschenrechte missachtet hat er hier in Deutschland nichts zu suchen. Aber sobald mal was sagt ist man ja Ausländerfeindlich...also Nazi...

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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am So 19 Jun - 21:37:36

zarah schrieb:Tja, der Islam.....solange der Islam so sehr die Menschenrechte missachtet hat er hier in Deutschland nichts zu suchen. Aber sobald mal was sagt ist man ja Ausländerfeindlich...also Nazi...
Heilige Scheiße... Und wie ausländerfeindlich das ist, ich hoffe das ist dir klar. Der Islam schreibt in keinster Weise auch nur irgendwie menschenrechtswirdriges Verhalten vor, es geht nur darum, was manche unter der Kappe des Islam ausüben. Und von denen gibt's bei den Christen auch mehr als genug. Kleines Beispiel anhand des leidigen Kopftuchthemas: Im Koran wird an keiner Stelle gesagt, dass die Frau ihren Kopf bedecken muss, in der Bibel im Gegensatz dazu aber schon. Und? Es geht um die Ausübung. Jedoch einfach zu sagen, dass der Islam die Menschenrechte missachtet ist die reinste Verleumdung. (Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob das nicht sogar strafbar ist, mit sowas sollte man aufpassen.)
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Schnie am So 19 Jun - 22:22:05

Da muss ich Torte zustimmen, in der Bibel steht echt gruseliges Zeug, aber führen wir es auch aus? Nicht wirklich. Es gibt auch moderne Moslems, wo alles stimmt. Der Islam verletzt nichts. Das sind wie immer die Menschen dahinter...
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  zarah am So 19 Jun - 23:52:58

genau, Ausländerfeindlich, das war mir schon klar. Schon mal drüber nachgedacht, dass es auch genügend Deutsche gibt, die zum Islam übergetreten sind? Sind sie deswegen Ausländer? Nein! Es hat also nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Ich bin lediglich der Meinung, wenn man hier in Deutschland lebt hat man sich auch an die hiesigen Gesetze zu halten. Der Koran verletzt in meinen Augen die Menschenrechte, sprich die Frauenrechte. Und auf das leidige Kopftuchthema möchte ich auch nicht mehr eingehen. Ich habe euch hier mal etwas rauskopiert, vom Institut für Islamfragen

Aus christlicher Sicht

Wenn der Koran von der Erschaffung von Mann und Frau berichtet, so haben muslimische Apologeten oft darauf hingewiesen, daß im Koran die "herabsetzende" Bemerkung aus 1. Mose 21-22 fehlt, daß Gott nämlich die Frau aus einer Rippe des Mannes geschaffen habe. Der Islam belege, daß vor Gott Mann und Frau gleich geschaffen seien. Wenn allerdings darüber geurteilt wird, ob eine bestimmte Stelle aus Koran oder Bibel herabsetzend über die Stellung der Frau spricht, müssen alle Aussagen zum Thema herangezogen werden:

Entscheidend werden Aussagen, wie z. B. daß die Männer "über den Frauen stehen", weil Gott "die einen vor den anderen bevorzugt hat" (4,34), er das Züchtigungsrecht gegenüber der Frau hat, seine Entscheidungs- und Handlungsvollmachten im öffentlichen wie privaten Bereich erheblich größer sind wie auch seine Möglichkeiten der Religionsausübung, ihre rechtliche Benachteiligung im Zeugen- und Erbrecht, die einseitige Erlaubnis zur Polygamie, sowie das einseitige Verstoßungsrecht für ihn.

Zwar empfehlen einige Überlieferungen und auch muslimische Theologen durchaus die liebevolle Behandlung der Ehefrau, aber dies ist durchaus kein Recht, das von der Frau eingeklagt werden kann. Sie bleibt durch ihre eingeschränkten Rechte, ihre Gehorsamspflicht und seine übergeordnete Stellung als ihr Herr ihm ausgeliefert und von seinem Wohlwollen abhängig.


Und jetzt sagt mir nicht, dass es hier in Deutschland nicht praktiziert und oftmals auch toleriert wird, für mich ist das Frauenverachtend, allein diese unsäglichen Ehrenmorde.....und wie oft müssen jüngerer Brüder dieses ausführen, weil sie nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden und somit eine nicht so lange Gefängnisstrafe zu erwarten haben? Und warum machen sie es? Weil sie so erzogen wurden. Worauf berufen sie sich? Auf den Koran. Der Koran ist bekannterweise Auslegungssache und er wird gern so ausgelegt, dass die ganze Macht bei den Männern liegt....wenn die Hälfte der muslimischen Gläubigen verachtend behandelt werden von ihresgleichen setze ich es mit den Menschenrechten gleich, die nicht geachtet werden.
Klar steht auch in der Bibel gruseliges , und im Mittelalter wurde im Namen der Kirche Scheußlichkeiten durchgeführt, die man sich gar nicht vorstellen kann. Und sicher gibt es auch *moderne* Moslem. Aber habt ihr euch auch schon mal in den Schulen umgeguckt? Ganz junge Mädchen, die *modern* aufwachsen und sich modern kleiden werden von streng gläubigen Mädchen ausgegrenzt und als unrein bezeichnet...das ist ein unwahrscheinlicher Druck...und davon gibt es so viele Beispiele....darum sage ich ganz klar, der Islam hat hier in Deutschland nichts zu suchen wenn er so radikal ausgeübt wird. Und es ist mir völlig egal, ob es gebürtige Deutsche sind oder ob sie sonstwo herkommen.



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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Mo 20 Jun - 0:28:30

Du reitest auf Begrifflichkeiten herum. Wechsle das Wort Ausländerfeindlichkeit mit Religionsfeindlichkeit aus und schon passt es. Denn genau das bist du. Du scheinst mir ja eine begeisterte BILD-Leserin zu sein, so wie du von "unsäglichen Ehrenmorden" redest. Wie oft kommen die denn wirklich vor? Ich behaupte, dass sowas ein bis zwei mal im Jahr passiert und dann von den Boulevard-Medien hochgepusht wird, so gut sie nur können. Und wenn du schon damit anfängst, dass der Koran Menschenrechte verletzt wirst du ja wohl hoffentlich nicht behaupten, dass die Bibel das nicht tut. Genauso ist auch die Bibel Auslegungssache, sie widerspricht sich selbst ja oft genug. Man könnte mit der Bibel auch Hitlers Genozid rechtfertigen, wenn man nur lange genug sucht. Und was soll "Habt ihr euch schonmal in Schulen umgeguckt?" heißen? Ich gehe zur Schule, im 21. Wiener Gemeindebezirk noch dazu, einem stark mit Migranten besiedelten Gebiet, vor allem muslimischer (das Wort darfst du übrigens auch ruhig richtig schreiben) Abstammung und bei uns gab es noch nie einen "Ehrenmord", die Mädchen können sich aussuchen, ob sie sich verschleiern oder nicht.
"der Islam hat hier in Deutschland nichts zu suchen wenn er so radikal ausgeübt wird", wenn ich das schon höre, möchte ich kotzen. Hast du eigentlich annähernd eine Ahnung, was "radikal" ist? Und hast du eine Ahnung, wie sehr die wirklichen Radikalisten bei den normalen Gläubigen verhasst sind? Außerdem finde ich deine Argumentation bemerkenswert: Wenn mir irgendwer ein bisschen zu strenggläubig vorkommt, dann muss gleich seine ganze Volksgruppe weg. Ich hoffe, du weißt, welche bekannte Person noch so gedacht hat.

Im Allgemeinen will ich dir sagen, dass du mich absolut anwiderst.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Smartie am Mo 20 Jun - 4:50:19

Meiner Ansicht nach ist die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, einfach nur überflüssig. Mich nervt es einfach nur, dass heutzutage alles definiert sein muss. Deutschland hat eine Religionsfreiheit und es ist nirgendswo definiert, dass Deutschland christlich sein muss und andere Religionen keinen Platz haben. Ich verstehe nicht, weshalb der Judentum auf jeden Fall Teil von Deutschland werden würde, der Islam aber abgeblockt wird (seltsame Wortwahl, ich weiß, aber ich kann gerade nicht besser). Solange sie die Menschenrechte einhalten, hat doch wohl jede einzelne Person auf der Erde das Recht, in Deutschland zu leben. Außerdem ist es doch total egal, ob der Islam teil von Deutschland ist oder nicht. Mich persönlich betrifft es jetzt nicht gerade, oder? Warum können wir Menschen nicht einfach machen lassen, was sie wollen? Es ist schon wieder so eine Machtfrage, und das nervt mich. Legen wir jetzt Wert auf Gleichberechtigung und Grundrechte, oder nicht?

Was ich nicht okay finde ist, wenn Menschen in fremde Länder gehen und sich nicht anpassen, aka die Sprache nicht lernen und so weiter. Wenn man wo hin geht, muss man sich eingliedern. Persönliche Dinge wie Glauben und so weiter, stehen jemandem jedoch frei und können nicht aufgezwungen werden.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  zarah am Mo 20 Jun - 23:27:49

ich wiederhole mich mal:
genau, Ausländerfeindlich, das war mir schon klar. Schon mal drüber nachgedacht, dass es auch genügend Deutsche gibt, die zum Islam übergetreten sind? Sind sie deswegen Ausländer? Nein! Es hat also nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Ich bin lediglich der Meinung, wenn man hier in Deutschland lebt hat man sich auch an die hiesigen Gesetze zu halten. Der Koran verletzt in meinen Augen die Menschenrechte, sprich die Frauenrechte. Und auf das leidige Kopftuchthema möchte ich auch nicht mehr eingehen.

Allein in diesem ersten Absatz habe ich ganz klar gesagt, dass ich nicht Ausländerfeindlich bin. Und es hat auch nichts mit Religionsfeindlichkeit zu tun. Es geht einfach darum, dass die Rechte gerade der Frauen einfach nicht geachtet werden, unter dem Deckmäntelchen, in meinem Glauben habe ich die Macht...um es mal ganz einfach auszudrücken.
Es ist auch völlig unnötig, hier so beleidigend und bösartig zu werden. Für mich auch völlig unverständlich. Aber wenn dieser Ton sich hier auch einschleicht wie damals bei der BBR dann bin ich hier wohl doch nicht so richtig. Vielleicht sollte man altersmäßig doch unter seinesgleichen bleiben.
Ich stimme Smartie zu, wer hier lebt sollte sich an die Gesetze halten sich bedingt anpassen und die Sprache erlernen. Vielleicht ist es in Österreich normal, dass dort die Sprache erlernt wird, hier kenne ich einige Frauen, darunter auch Russinnen, denen es von den Ehemännern verboten wird, sich mit Deutschen abzugeben und die Sprache zu erlernen. Erst nach der Trennung lernten sie die Sprache, um hier überhaupt eine Chance auf Eingliederung zu haben....übrigens....ich unterhalte mich gerne mit ihnen, sie sind intelligent, freundlich und Ausländer.

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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Di 21 Jun - 0:03:53

Ich hab' genau das was du jetzt wieder sagst schonmal in meinem vorherigen Beitrag behandelt, du darfst ihn gerne nochmal lesen.
Was ich interessant finde ist, dass du jetzt mit Ausflüchten wie "Es ist auch völlig unnötig, hier so beleidigend und bösartig zu werden." kommst. Ich habe dich nicht beleidigt und damit, dass jemand bösartig wird, wenn du seinen Denkensgrundsätzen widersprichst musst du rechnen, gerade auf so ein rechtes Zeug reagiere ich extrem allergisch. "Vielleicht sollte man altersmäßig doch unter seinesgleichen bleiben." Inwiefern soll das jemandem nützen? Denkst du, dass alle deinen Alters diese Meinung vertreten, beziehungsweise, dass das bei mir so ist? Aber natürlich kannst du es so wie Krabbe (es war Krabbe, oder?) damals machen und gehen, nur weil jemand nicht deiner Meinung war. Meine Meinugn dazu hab' ich damals schon geschrieben.
Und was ist die BBR?
Anpassen muss sich übrigens überhaupt niemand. Solange es gesetzeskonform bleibt ist überhaupt keine Anpassung nötig (Unter "Anpassen" verstehe ich nicht, dass man vom reinen Patriachat abrückt, das ist eine andere Geschichte. "Anpassen" ist für mich, sich ins christliche Weltbild einzufügen (in christlich dominierten Ländern, versteht sich).).
Auch lustig ist, dass du Smartie zustimmst, obwohl sie im Prinzip genau derselben Meinung ist wie ich.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  zarah am Di 21 Jun - 0:12:30

gut, ich sehe, hier ist jedes weitere Wort überflüssig. Es puscht sich hier auf, du unterstellst hier Dinge, von denen du gar keine Ahnung haben kannst (Bildleser) und kannst nicht wirklich sachlich bleiben. Du scheinst wirklich bei diesem Thema von 0 auf 100 zu sein. Ich ziehe mich aus diesem Thema zurück da es hier einfach zu persönlich wird, so etwas ist einfach überflüssig. Es tut mir für die anderen leid, dass sie dieses *miterleben*...das erinnert irgendwie an die grottigen Nachmittagsshows im TV.

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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Di 21 Jun - 0:34:29

Schön, du unterstellst mir Unsachlichkeit an Punkten wo keine war, aber wenn du meinst. Ich hab' auf solche endlosen Diskussionen ohnehin keine Lust. Was ich eigenartig finde ist, dass du keine einzige meiner Fragen beantwortet hast, auch nicht, was "BBR" ist...
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Dusk am Di 21 Jun - 10:43:19


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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Animagus am So 26 Jun - 3:36:27

So, dann möchte ich mich an dieser Stelle einschalten.

Ich möchte doch sehr auf den Ton hier hinweisen! Leider bin ich jedes Mal wenn so was abgeht nicht da, schade.
Damals bei Krabbe waren das wirklich bösartige Beleidigungen von Pulli im BBR womit das Bambusratte-Forum gemeint is, aber das Thema ist gegessen. Ich will jedenfalls nicht, dass so etwas hier noch einmal vorkommt.
Klar regt man sich auf, wenn jemand nicht die gleichen Ansichten hat wie man selbst, dennoch kann man trotz allem mit sachlichem Ton argumentieren.
Ich bin sehr froh, dass sowohl zarah als auch Sachertorte Mitglieder unseres Forums sind und möchte beide bitte auch als diese behalten; man muss ja nicht gleich für immer gehen wenn es Differenzen gibt.

Zum Thema würde ich gerne mal die Meinung zu folgendem Video hören.


Im Prinzip bin ich Smartys Meinung: wozu diese debatte? Oder was soll die lächerliche Angst einer "Islamisierung"?
Verdammt das sind Menschen die halt ne andere Vorstellung von Gott haben. Naja also mal ganz allgemein betrachtet.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sharp... am Mi 29 Jun - 0:47:15

Sachertorte schrieb:
zarah schrieb:Tja, der Islam.....solange der Islam so sehr die Menschenrechte missachtet hat er hier in Deutschland nichts zu suchen. Aber sobald mal was sagt ist man ja Ausländerfeindlich...also Nazi...
Heilige Scheiße... Und wie ausländerfeindlich das ist, ich hoffe das ist dir klar. Der Islam schreibt in keinster Weise auch nur irgendwie menschenrechtswirdriges Verhalten vor, es geht nur darum, was manche unter der Kappe des Islam ausüben. Und von denen gibt's bei den Christen auch mehr als genug. Kleines Beispiel anhand des leidigen Kopftuchthemas: Im Koran wird an keiner Stelle gesagt, dass die Frau ihren Kopf bedecken muss, in der Bibel im Gegensatz dazu aber schon. Und? Es geht um die Ausübung. Jedoch einfach zu sagen, dass der Islam die Menschenrechte missachtet ist die reinste Verleumdung. (Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob das nicht sogar strafbar ist, mit sowas sollte man aufpassen.)

meine meinung
wie dämlich die christliche religion ausgelegt wird, scheint den meisten leuten nicht klar zu sein
jeder ist halt christ, normal halt

da ich keiner religion angehöre, muss ich sagen, dass ich alle religionen ziemlich behämmert finde
mit religion nehmen sich viele leute ne ausrede um bestimmte interessen zu verfolgen
es ist einfach eine auslegungssache
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Mi 29 Jun - 1:21:34

Das Video muss ich der FPÖ schicken, da bekomm' ich einen Batzen Geld dafür. Doch als erstes bin ich nicht bereit, diesem Video zu glauben, solange man mir keine exakten Quellverweise gibt. Von denen findet sich weder im Video, noch in der Beschreibung ein Einziger. Dann sag' ich mal, ich glaube das alles ohne nachzufragen. In welchem von der angeblichen "Islamisierung" bedrohten Land wird denn tatsächlich so gehandelt, wie es da geschrieben steht? Würde es die Lage im Nahen Osten ändern, wenn "wir" jetzt radikal gegen Muslime vorgehen? Liegt die Gefahr denn tatsächlich im Islam? Gibt es überhaupt eine Gefahr?

(Ich möchte anmerken, dass ich mich auf Seiten keiner Religion sehe. Ich will mir selbst absolut keine Zugehörigkeit aufzwingen, auch nicht Atheist oder Agnostiker. Mir ist es einfach absolut egal, ob es sowas wie einen Gott gibt und daneben glaube ich auch nicht daran.)
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Animagus am Fr 1 Jul - 13:26:23

Ich bin gläubig, aber einer bestimmte Religion sehe ich mich nicht an, aber ich bin nunmal christlich erzogen worden.

Ich glaube das ist dann wiederum umgekehrt wie bei Sachertorte: ich glaube, aber das wars.
Und ich denke, diese ganze Religionsgeschichte wird eh enorm überbewertet. Das sind Weltbilder, die jedem selbst überlassen werden sollen, genauso wie bei der Sexualität.

Gefährlich sind die, die ihre Religion zu ernst nehmen und diese benutzen wollen um Einfluss zu nehmen, wie Sharp es sagte.

Von dem her, um wieder Richtung Thema zu gehen, ist es mir sowas von egal ob der Islam nun zu Deutschland gehört oder nicht, zumal allein die Frage schon lächerlich sind. Wir sind eine globalisierte Welt, da ist doch auch ein Schwarzer außerhalb Afrikas nix besonderes mehr.

Aber ich glaube zarah ging es hier (auch) um die stellung der Frau bzw. um die Internas der (extremeren) Familien), wobei es da aber auch sehr bedenkliche Fälle in anderen Religionen gibt, wo Kindern die Ohren mit Silikon verschlossen werden, nicht unweit von hier geschehen vor einiger Zeit.
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  sasi am Fr 1 Jul - 16:07:13

Wow, was ist denn hier los?!

Ich find die Diskussion genauso unnötig wie Smartie!

Mit jeder mir näher bekannten Religion kann man Aktionen gegen andersgläubige rechtfertigen (siehe Kreuzzüge, Inquisition (vom Vatikan wurde übrigens bis heute seine "Inquisitionsbehörde" nicht aufgelöst)). Die Frage ist immer, ob man so etwas rechtfertigen möchte. Alle Moslems, die ich kenne - und das sind gar nicht so wenige - sind friedliche Mensch, die sind alle weder Terroristen noch hat irgendjemand einen Ehrenmord begangen!

Außerdem nervt mich das Ehrenmord-Geplapper eh. Das ist eines der Themen, die der Axel Springer-Verlag und die RTL-Group ganz besonders mögen, nen anderen Grund hat die dauernde Präsenz des Themas nicht!

Dem Video trau ich nicht wirklich, alleine weil ich nicht genau herausfinden konnte, wer das Video erstellt hat.

Ganz davon abgesehen hab ich vor zumindest mal einen Teil vom Koran zu lesen, nicht aus religiösen Gründen, sondern um mir allein darüber eine Meinung bilden zu können...hab ich beschlossen, nachdem mir am Dienstag jemand erzählen wollte, dass der Koranm mit "Mein Kampf" vergleichbar wär Shocked

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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sharp... am Mo 4 Jul - 3:38:17

jetzt gehts aber los...
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Re: Islam in Deutschland

Beitrag  Sachertorte am Mo 4 Jul - 3:39:26

Sharp... schrieb:jetzt gehts aber los...
Wie meinen?
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Re: Islam in Deutschland

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