Jason Mraz - We Sing, We Dance, We Steal Things

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Jason Mraz - We Sing, We Dance, We Steal Things

Beitrag  Animagus am So 3 Apr - 3:08:12

Jason Mraz - We Sing, We Dance, We Steal Things



Zimlich leeres Cover, oder? Rumgekritzel vorne und hinten...künstlerisch wohl weniger begabter Zeichner, der gute Jason.
Doch es geht ja bei Dingen nicht um die Verpackung, sondern um den Inhalt, also wollen wir doch mal reinschauen:
Und da scheint ganz viel Sonne raus!
Jason Mraz gibt es schon ein paar Jährchen, doch mit "I'm Yours" gelang ihm in Europa endgültig der Durchbruch. Mit einer Mischung aus Strandmusik für sonnige heiße Tage oder auch romantischen Lagerfeuern überzeugt der Möchtegern-Zeichner mit seinen teils fetzigen, teils höchst dramatischen Songs, die nun im Einzelnen beleuchtet werden:

Make It Mine:
Los gehts mit gutem Rythmus, Gitarre und Trompeten. ziemlich einfach gestrickter Song für die gute Laune.

I'm Yours:
Chillige Gitarren mit sonnigem Rythmus vermitteln ein perfektes Strandfeeling.

Lucky:
Gemeinsam mit Colbie Caillat ein romantischer Song, der an eine Sommerliebe erinnert. Schöne Gitarrenbegleitung!

Butterfly:
Fetzigerer Song, bei dem schonmal die Post abgeht. Auch hier sind wieder unter anderem Trompeten im Einsatz.

Live High:
Jetzt beginnt ein kleines Tief im Album, nciht mangels Leistung, sondern es wird deutlich sentimentaler. Zwar keine Ballade, aber dennoch sentimental klingend, verstärkt durch den sehnsüchtigen Text.

Love For A Child:
Der Name ist Programm: hier geht es um ein Kind, das durch die Scheidung der Eltern zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Sehr gefühlvoll gesungen, aber auch hier nicht wirklich eine Ballade.

Details In The Fabric:
An dieser Stelle ist wohl der emotionale Tiefpunkt erreicht. Eingebettet in Ansagen eines Anrufbeantworters ein sehr gefühlvoller Song mit Gitarren und einem leisen Streicherteppich, bei dem man mit James Morrison einen guten Fang als Mitsänger gemacht hat.

Coyotes:
Jetzt aber genug der schlechten Laune. Mit Coyotes wird erstmal wieder durch etwas flotteren Rythmus und mitsingenden Kindern wieder gute Laune gemacht.

Only Human:
Hier kommt leichte Gesellschaftskritik bei Trompeten, Gitarren und eingängigem, langsamen Tempo hervor; doch sentimental klingt der Song in keinster Weise!

The Dynamo Of Volition:
Sofort gehts los mit dem wohl schnellsten Song des Albums mit einem Hauch von Elektro. Perfekt für eine Strandparty.

If It Kills Me:
Gegen Ende des Albums wird das Thema Liebe noch einmal ganz groß geschrieben. Teils heiter, im Refrain sentimental klingender Song, der über die verzweifelte Sehnsucht der Liebe handelt.

A Beautiful Mess:
Sehr langsamer, sehr leiser und sehr gefülvoll gesungener Abschluss des Albums mit Gitarren und zurückhaltenden Streichern.


Fazit: Klasse Album mit vielen Emotionen, sowohl guter Laune als auch Liebeskummer, ohne dabei in irgendeiner Weise abgefahren oder kitschig zu sein. Für alle, die für Somemr und Strand die richtige Musik suchen.
Nicht ganz gelungenes Cover und das "Loch" in der Mitte des Albums geben aber Abzüge, außerdem fehlen die Texte im Booklet: Unglückliche 7 von 10 Punkten.
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Re: Jason Mraz - We Sing, We Dance, We Steal Things

Beitrag  Schnie am So 3 Apr - 17:28:35

Och so schlimm empfinde ich das "Loch" in der Mitte gar nicht... Ich hab das Album ganz gern zum zwischendurch mal hören :]
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